Unglaublich – So spart Euch ein Immobilienmakler viel Geld!

Unglaublich – So spart Euch ein Immobilienmakler viel Geld!

Moment, das klingt komisch. Immobilienmakler und Geld sparen in einem Satz? Gehören diese Immobilien-Haie nicht zu den größten Kosten beim Immobilienerwerb?

Die Antwort ist einfach: JA und JA

An Hand eines Beispiels aus meinem Berufsalltag als Immobilienmakler, möchte ich Dir erklären, wie Dir ein Immobilienmakler viel Geld sparen kann und wieso sein Honorar gerechtfertigt ist. Es kommt in meinem Beispiel nicht auf das Haus oder den Preis an. Wichtig ist jedoch, was ein guter Immobilienmakler für Dich tut, ohne dass du es merkst.

Stell Dir folgendes vor

In einem Immobilienportal findest du eine passende Immobilie: Freistehendes Einfamilienhaus mit ansprechenden Grundrissen, einem schönen Garten mit Südausrichtung in bevorzugter Wohnlage. Das perfekte Zuhause für Deine Zukunft.

Der Preis ist absolut fair: nur 350.000 €

Kleiner Haken: Sowie viele andere Immobilien, wird auch das Haus der Begierde von einem Immobilien-Makler angeboten. Natürlich denkst Du: „Wofür benötige ich den Makler und wieso soll ich diesen auch noch bezahlen?“ Du hast diesen schließlich nicht beauftragt! Ich kann Dich total verstehen und würde genauso denken! Wenn ich nicht wüsste, welcher Mehrwert sich oftmals hinter der Leistung eines Immobilienmaklers verbirgt. Aber dazu gleich mehr. Du entschließt Dich also dazu, das Haus zu besichtigen und kontaktierst den Immobilienmakler.

Herzlichen Glückwunsch – Die Immobilie gefällt Dir so gut, dass du Dich zum Kauf entscheidest. Die Kaufpreiseinigung mit dem Verkäufer ist fair und auch die Finanzierung bei der Bank klappt problemlos. So weit, so gut…

… Würde da nicht noch die fette Rechnung vom Immobilienmakler ausstehen.

Und wieder fragst Du dich: Was hat der eigentlich für das viele Geld getan? Bisher hast Du rein gar nichts gespart, oder? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir zeitlich weit vor den Anfang der Geschichte springen. Zu einem Zeitpunkt, als die Immobilie noch gar nicht zum Verkauf stand. Hast du Dir schon mal die Frage gestellt, was alles passiert, bevor du die Immobilie schön aufbereitet und mit den wichtigsten Informationen angeboten bekommst?

Meine persönliche Erfahrung

Aus meinem Berufsalltag kann ich Dir sagen, dass ein Hauptteil der Arbeit als Immobilienmakler in der Vorbereitung des Angebots liegt. Eine der wichtigsten Aufgaben ist die realistische Einschätzung des Kaufpreises. Hierzu bedient sich der Experte an messbaren und für beide Seiten nachvollziehbaren Faktoren, wie zum Beispiel dem Kaufpreis/qm, Baujahr, Grundstücksgröße, vorhandener Sanierungsstau etc.. Entscheidend ist natürlich auch die Lage sowie der Wert vergleichbarer Immobilien in der näheren Umgebung.

Du kannst Dir sicher vorstellen, dass die meisten Eigentümer ihre eigenen Häuser als prunkvolle Schlösser sehen und einen entsprechenden Preis veranschlagen wollen. In unserer Geschichte ist das nicht anders. Der Eigentümer hatte einen Preis von 450.000 € im Kopf, bevor er den Makler um eine fundierte Bewertung gebeten hat. Ich kann den meisten Eigentümern nicht verübeln, dass sie so hohe Preisvorstellungen haben. Schließlich stecken viele Emotionen in dem Haus und teilweise wissen Sie selber nicht, welche Mängel und welcher Investitionsstau vorliegt.

In unserem Beispiel hast du aber großes Glück. Der Immobilienmakler konnte den Eigentümer durch sein Fachwissen und sein Fingerspitzengefühl davon überzeugen, dass sein Haus nicht 450.000 € sondern nur 350.000 € wert ist.

Krass

Du hast das Haus also für 100.000 € weniger angeboten bekommen, als es ohne Immobilienmakler der Fall gewesen wäre. Nicht schlecht oder? Nachdem du beim Notar warst, erhältst du dann noch die Provisionsrechnung vom Makler. Klar ist das ne Menge Geld! Aber im Verhältnis zu Deiner Ersparnis?

Ich konnte Dir hoffentlich aufzeigen, dass der Immobilienmakler oftmals gar nicht so schlecht ist, wie sein Ruf.

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